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Über den Wert von Wassersport

Sie möchten eine Surf- oder Segelfreizeit mit Ihren Schülern durchführen? - Warum denn nicht, es spricht eine Menge dafür!

FÜR DIE SCHÜLER:

Mehrere Schüler sitzen in einem Boot. Nicht der Größte, Kräftigste oder der mit der "größten Klappe" bestimmt das Geschehen, sondern ausschließlich der Steuermann. Und das kann durchaus ein Schüler sein, der sonst weniger im Vordergrund steht.

Die Schüler müssen an Bord zwangsläufig lernen, sich unterzuord- nen und aufeinander zu verlassen - das ist gerade auch für diejenigen eine wichtige Erfahrung, die sonst sehr dominant auftreten.

Die Schüler müssen lernen, Ängste zu überwinden. Ein Boot legt sich nun einmal bei Wind auf die Seite, was für Anfänger immer sehr beeindruckend ist. Wenn sie dann gelernt haben, damit umzugehen, stellt sich bald ein Erfolgsgefühl ein - eine wichtige Erfahrung für Schüler, deren Selbstbewusstsein noch nicht so ausgeprägt ist.

Wind, Wellen und andere Naturgegebenheiten zeigen die Grenzen auf, denen sich Segler und Surfer zu unterwerfen haben. Diskus- sionen sind da zwecklos, sie müssen sich anpassen und mit der Natur arrangieren - das ist die Erfahrung, Grenzen zu akzeptieren. Aber es ist auch einfach ein außergewöhnliches Erlebnis.

FÜR DIE LEHRER:

Sie geben die Schüler morgens in der Segelschule ab und holen sie nachmittags wieder - den Rest machen wir. Während dieser Zeit haben Sie die Schüler also nicht in Ihrer Betreuung. Wenn Sie Lust haben, segeln oder surfen Sie mit, wenn nicht, machen Sie etwas anderes!

Spätestens am 2. Tag liefern wir Ihnen abends "bettreife" Schüler ab, die sicher nicht mehr das Bedürfnis haben werden, die Nächte durchzumachen.

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Ihre Schüler wirklich kennenzulernen - beim Segeln und Surfen zeigen sich Stärken und Schwächen! Und die Schüler müssen sich beim Segeln so sehr miteinander einlassen und auseinandersetzen, dass sich hinterher ein neues Sozialgefühl in der Klasse einstellen wird.

DIE SCHULE SELBST:

Unsere Schule orientiert sich an den Ausbildungsrichtlinien des VDWS. Sie bietet auch umfassenden Versicherungsschutz. Die Boote sind  "gutmütige" Schulungsmodelle, alle Schüler tragen Schwimmwesten, ein jederzeit einsatzklares Motorboot liegt zur Sicherheit bereit. Alle Ausbilder haben eine fundierte Ausbildung und sind auf Gruppen spezialisiert. All unsere Grundkurse schließen auf dem Niveau des VDWS-Grundscheins ab, am Ende besteht die Möglichkeit zur Prüfung.

Man kann zu Prüfungen so oder so stehen: Aber mit dem Grundschein haben die Schüler nicht nur viel Spaß, sondern auch ein klares Ziel vor Augen! Und sie können damit später Jollen mieten und aufbauende Scheine machen.

Unser Grundsatz: Segeln lernt man durch segeln, nicht durch reden. Und Surfen ebenso. Wir schulen nach einem System, bei dem die Schüler vom ersten Tag an selbst segeln oder surfen. Die Theorie ist auf das Wichtigste reduziert. Denn pauken muß man ja anderenorts schon genug.

 

Rollo Beckmann, Segellehrer, VDWS